Gedanken auf der Fahrt von Eforie Nord nach Igneada

"Fahrt in die Dunkelheit"
Wo ist sie die Angst, die Angst vor der Nacht ?
Woher kommt der Mut ?
Ein abziehendes Tief, gute Vorhersage... seinbar alles geprüft.
Das Rigg getrimmt, den Kurs bestimmt, die Nacht bricht ein...
Jedes Licht, jede Farbe eine Prüfung der Sinne.
Dann Dunkelheit, Nichts, Nacht, Schwarz,
nur die Schaumkronen vom gurgelnden Umspülen des Wassers am Heck.
Und zweimal querab in Luv ein Licht.
Ist es weiß, ist es rot oder grün ?
Kommt es näher ? Es werden zwei Lichter.
Ein größeres Schiff quert den Kreis deines Horizonts.
Willst zu ihm... ein Anhaltepunkt !
Der Kompass verlangt jedoch einen anderen Kurs...
Das Licht wird nach einer halben Stunde Begleitung schwächer und
verschwindet im Nichts...
Gute Fahrt !
Blitze am Horizont... kommen hoffentlich nicht näher.
Wünschst dir die Morgenröte herbei, bis sie mit einmal da ist.
Wie ein Wunder beginnt der neue Tag.
Begrüßt ihn mit Gesang.
Die Zuflucht suchenden Vögel, die über Nacht willkommende Begleiter waren,
verabschieden sich nach und nach.
Dann ein Augenblick des Glücks.
Delfine begleiten dich elegant, freundlich und anmutig,
lassen alle Ängste vergessen.
Das Land noch immer nicht in Sicht.
11.00 Uhr taucht ein blasser Strich am Horizont auf.
Land in Sicht !

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