Entspannende Tage in Schlögen ... 

Von Schlögen bis Linz

Ab Obernzell konnte man wirklich sagen, dass die Landschaft von Meter zu Meter immer schöner wurde. Auch das Wetter besserte sich. Wir konnten unsere Sommersachen auspacken. 

Die berühmte Schlögener Schlinge in der die Donau u-förmig fließt sahen wir uns zunächst aus der Höhe an. Hierfür unternahmen wir eine kleine Wanderung auf einen Bergrücken. Nach dem vielen Sitzen tat die Bewegung sehr gut. 

Schlögen hat eine sehr schöne Marina mit allem Komfort. Wir hatten sogar unseren ersten Waschtag. In der Marina mussten wir bei den großen Motorbooten liegen. Zwischen ihnen wirkte unsere ALEGRIA ziemlich winzig.

 Neben uns lag das Motorboot „Hildegard“. Es sollte wohl eher ein Hochhaus werden. Carsten fragte mich, wie sehr man seine Frau lieben müsste, um sein Schiff „Hildegard“ zu nennen 

Die Fahrer des Bootes zeigten sich als sehr arrogant. Für ein „guten Morgen“ musste man sie fast zwingen. Als wir am nächsten Tag weiterfuhren erwiesen sie sich nicht nur als arrogant, sondern auch als absolut rücksichtslos. Carsten und ich genossen gerade die Fahrt durch das schöne Donautal, als hinter uns ein dickes fettes Motorboot auftaucht. Mit unglaublicher Geschwindigkeit und viel zu dicht, bretterte die „Hildegard“ an uns vorbei. Sie verursachte einen solchen Schwell, dass ein Glas zerbrach, der Laptop runterfiel und unsere Petroleumlampe vom Haken segelte. Auf dem Meer ist man auf solche Wellen gefasst... doch auf der Donau kann dies nur durch solche Idioten verursacht werden.

Carsten beim ausgiebigen NachdenkenIn Linz angekommen wurden wir herzlich empfangen. Man übergab uns zur Begrüßung gleich ein Paket mit sämtlichen Informationen über Linz. Wir unternahmen noch einen Spaziergang vom Hafen in die schöne Altstadt. Es war gerade Stadtfest, so dass für uns viel zu viele Leute auf den Straßen waren. Wir flüchteten in einen Biergarten. Am Donauufer schlenderten wir zurück und waren froh, wieder in Ruhe bei einem Glas Wein auf der ALEGRIA zu sitzen.

 

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